Lektorat vs. Korrektorat - Wo liegt der Unterschied?

Bei einem Korrektorat wird ein Text auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sowie auf einheitliche Schreibweisen überprüft. 

Bei einem Lektorat wird außerdem der Stil eines Textes überprüft und somit der Lesefluss verbessert. 

Welche Art der Textüberprüfung gewünscht ist und welche zusätzlichen Aspekte berücksichtigt werden sollen (z. B. Textkürzung, Identifikation inhaltlicher Unstimmigkeiten), können Sie mir ganz einfach in Ihrer Anfrage mitteilen.

Häufig werden die Begriffe synonym verwendet. Ich beschränke mich aus Gründen der Leserlichkeit im Folgenden auf die Bezeichnung „Lektorat“.

Warum wird lektoriert?

Von bereits angefertigten Übersetzungen über Präsentationen und wissenschaftliche Arbeiten bis hin zu Geschäftsbriefen und Romanen – ein Lektorat lohnt sich fast immer.

 

Bei der Beauftragung eines Lektorats geht es nicht darum, sich selbst oder seinen Mitmenschen Fehler zuzuschieben. Es geht um eine realistische Einschätzung der Fähigkeiten des menschlichen Gehirns – und die sind äußerst faszinierend! Unser Gehirn ist in der Lage, Wort hinzuzufügen, wo sie eigentlich fehlen oder Worte auszublenden, die überflüssig sind. Selbst Buchstabendreher kann es verschwinden lassen, ohne dass wir es überhaupt merken. Ein gutes Beispiel ist der folgende Text:

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wort snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien. Tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.

Genau diese faszinierende Fähigkeit des Gehirns ist trügerisch. Besonders wenn wir den Text schon kennen und wissen, was inhaltlich auf uns zukommt. Daher lohnt es sich grundsätzlich, Texte von einer  außenstehenden Person gegenlesen zu lassen.

Doch auch auf die Rechtschreibprüfung in den gängigen Textverarbeitungsprogrammen kann man sich nicht zu hundert Prozent verlassen, denn Sprachen sind so komplexe Systeme, dass sie nicht immer eindeutig bestimmten Regeln zugeordnet werden können. Apropos eindeutig: Viele Worte sind genau das nicht, sondern haben mehrere Bedeutungen, sodass eine kontextbasierte Bewertung der Einbettung eines Wortes in den Text unerlässlich ist. Am besten eignet sich hierzu daher die Kombination aus Mensch und Maschine.


Warum Sie dadurch sogar Kosten sparen:

Ganz einfach: Fehler kosten Geld.

Das gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, z. B. 

…wenn Ihre Abschlussarbeit eine Note schlechter bewertet wird, weil Sie am Ende doch einige Fehler übersehen haben.
…wenn ein 
Recruiter einen Mitbewerber einstellt, weil er Sie für nachlässig hält.
…wenn ein großer Kunde Ihr Unternehmen aufgrund von fehlerhaften Produktbeschreibungen gar nicht erst in Erwägung zieht.
…wenn eine ganze Charge Flyer neu gedruckt werden muss, weil sich ein grober Fehler eingeschlichen hat.

 

Und selbst wenn Fehler nicht immer Geld kosten, so kosten sie doch meist Zeit und Nerven.

Sparen Sie sich die Fehler durch ein Lektorat.    

 

 

Wie läuft ein Projekt ab?

Sie schicken mir einen (oder mehrere Texte) und geben an, welche Art der Überprüfung ich vornehmen soll. 

Ich sichte den Text, kalkuliere die Kosten und sende Ihnen ein Angebot zu.

Sie lassen sich das Angebot durch den Kopf gehen und bestätigen mir den Auftrag.

Erst dann beginne ich mit dem Lektorat bzw. Korrektorat…
    …und schicke Ihnen schließlich die lektorierte/korrigierte Datei samt Rechnung zu.

Sie können die Rechnung per Überweisung bezahlen.

Sie haben Fragen oder Feedback? Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per Mail. Kundenzufriedenheit steht bei mir an oberster Stelle.